Immer mehr Unternehmen verlagern bzw. gründen ihr Unternehmen oder eine Zweigniederlassung in der Schweiz. Nicht nur große Konzerne sondern auch der Mittelstand und kleinere Unternehmen haben inzwischen die klaren Vorteile der Schweiz erkannt.
Insbesondere empfinden Unternehmer die deutschen Verhältnisse, ein Unternehmen im eigenen Land aufzubauen, als äußerst demotivierend.
Als Gründe werden u. a. die niedrigen Lohnnebenkosten, die Erschließung neuer Märkte und eine bessere Wettbewerbsposition angegeben.
Als weiterer wichtiger Punkt wird vielfach genannt, dass inzwischen Unternehmer in Deutschland, trotz der Schaffung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum, von Behörden oft als potenzielle Steuerhinterzieher verdächtigt werden.
In einer veröffentlichten Studie der Universität Würzburg zu Motivatoren und Demotivatoren (von Prof. Norbert Berthold – für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau) wollten rund 77 Prozent der befragten Teilnehmer in den nächsten Jahren wachsen. Allerdings sahen davon 78 Prozent keine Möglichkeit von den staatlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland unterstützt zu werden. Ganz besonders kritisiert wurde die ausufernde Bürokratie, die Bearbeitungszeit der Anträge – meistens mehrere Monate – und die hohen Lohnnebenkosten. Einige kritisierten auch den Mangel an qualifizierten Bewerbern.
Selbst eine Limited - Gründung in der Schweiz ist problemlos möglich und die Gründung einer schweizer GmbH dauert in der Regel höchstens nur zwei Wochen. Bei Steuersätzen von etwa 9 – 18 Prozent und niedrigen Lohnnebenkosten wird der Standort Schweiz immer attraktiver für deutsche Unternehmer.
Darüber hinaus können Unternehmer von dem guten Ruf der Limited in der Schweiz profitieren, da sich bereits große renommierte Unternehmen (z. B. ACE European Group, Qantas Airways) ebenfalls in der Rechtsform der Limited in der Schweiz niedergelassen haben.
Die unbürokratische Struktur und die unterstützenden Entscheidungsträger der Kantone machen einen engen, bürgernahen und vertrauten Kontakt möglich. Bei speziellen Anliegen steht der Leiter des Finanzdepartements auch persönlich für Gespräche zur Verfügung. Selbst in komplizierten Fällen reagieren die zuständigen Stellen hier schnell und verbindlich. Diese Struktur ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt in Deutschland so gut wie unmöglich.
Nach Angabe des Statistischen Bundesamtes verlagerten rund 18 Prozent der deutschen Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern zwischen 2001 und 2006 Teile ihrer Aktivitäten ins Ausland. Bisher unbeachtet blieb, dass auch zunehmend deutsche Mittelständler auswandern um vor allem bessere Expansionschancen für erfolgreiches Wachstum vorzufinden.
Quelle : R&R Unternehmensgruppe
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